Mittwoch, 25. Juni 2014

12tel Blick Juni

Jetzt ist es schon wieder Zeit für den 12tel Blick im Juni. Trotz Sommeranfang macht der Sommer gerade Pause bei uns und es ist ziemlich kühl und regnerisch. Das Foto stammt vom Anfang der Woche, als es noch etwas sonniger war. Das linke Beet hat sich durch den üppig blühenden Frauenmantel auf dem Kies ausgebreitet und die im Mai noch blühenden Zierlauchkugeln wurden von den Glockenblumen abgelöst.


Die Fackellilie hatten ihren großen Auftritt genau in der Mitte vom Mai- und Juni-Blick. Das untere Foto ist ungefähr vor 2 Wochen aufgenommen.


Sie blüht von unten nach oben und es gibt jetzt nur noch wenige Blüten an der Spitze.

 Auch die Sommeraster ist kurz vor dem Verblühen. Dafür ist die rechte Seite mit Rose und Clematis jetzt blau umrahmt von Lavendel und Katzenminze. Links ist der Purpur-Sonnenhut mächtig in die Höhe geschossen und in der Mitte blüht die Prachtkerze (Gaura).










Die Nachbarskatze hat das Beet längst entdeckt.....



Das Tigergras ist jetzt gestreift und das Reitgras (Calamagrostis) hat seine endgültige Höhe erreicht





Zum Schluss die letzen 6 Monate noch mal zum Vergleich. Mehr 12tel Blicke gibt es bei Tabea


LG Sigrun

Donnerstag, 19. Juni 2014

Raupen des Tagpfauenauges und grüne Raupen an Fetthenne

Letzten Sonntag war ideales Fahrradwetter, nicht zu heiß, aber sonnig. Gerade so, dass man bei all den Bergen hier nicht übermäßig ins Schwitzen kommt. Eine tolle Radtour in unserer Umgebung geht entlang der Freiberger Mulde in Richtung Nossen. Diesmal sind wir nur bis Großvoigtsberg gefahren. Kurz vor dem Ort auf der rechten Seite gibt es einen herrlichen Rastplatz, mit Blick in die Umgebung. Gleich daneben wackelte es verdächtig in einem Brennesselfeld.


Beim genaueren Hinschauen sah man das dichte Gedränge auf den Blättern. Die Raupen des Tagpfauenauges waren nicht zu übersehen mit ihren langen Stacheln und den weißen Punkten.

Wieso stürzen die sich eigentlich alle auf das gleiche Blatt.....? Sieht aus, als wenn sie lieber in Gemeinschaft leben.



Der Fundort ist gut ausgeschildert....aber der Radweg nicht!


Der Muldentalradweg schlängelt sich durch eine Wald- und Wiesenlandschaft


Hier hat es den Weg letztes Jahr beim Hochwasser komplett weggespült
Der Radweg in diesem Bereich ist für Naturliebhaber.... Eilig sollte man es nicht haben.


Wieder zu Hause angekommen, fiel mein Blick auf eine ziemlich angefressene Fetthenne. 
Gut getarnt...... waren grüne dicken Raupen zu sehen und kleine schwarze Kügelchen auf den Blättern.


Eigentlich hatte ich mal die Idee, ein Schmetterlingsbeet anzulegen, mit besonderen Pflanzen, die Schmetterlinge anlocken. Angefangen habe ich mit dem Schmetterlingsmagnet 'Buddleja'. Dabei habe ich ganz übersehen, dass Nektarpflanzen gleichzeitig auch Raupenfutterpflanzen sein können. Ganz besonders die Fetthenne scheint so eine beliebte Pflanze zu sein.


Obwohl das häufig vorzukommen scheint, habe ich beim 'googeln' nicht herausfinden können, ob aus den grünen Raupen nun mal ein schöner Schmetterling oder eine Blattwespe werden will. Es sind gleich alle Fetthennen im Garten betroffen. Nach drei Tagen Raupen absammeln ist jetzt erst mal Ruhe.

Daneben gibt es am unteren Ende des Steingartens das Ergebnis einer geschenkten Tüte mit Bartnelkensamen, letztes Jahr ausgesät. Sie sollen ein Schmetterlingsmagnet sein und eine wichtige Nektarpflanze im Sommer. Dann warte ich mal.....




LG Sigrun

Mittwoch, 11. Juni 2014

Pfingstrose und Forster Rosentraum

Es soll das heißeste Pfingsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sein und sogar hier, wo es selten so extrem heiß ist, waren es 33 Grad. Die Pfingstrosen haben es dieses Jahr geschafft, mal zum richtigen Zeitpunkt in voller Blüte zu stehen. Letztes Jahr war das hier erst Ende Juni der Fall, deshalb muss ich das mal erwähnen. Von der weißen Pfingstrose kenne ich den Namen nicht, da ich sie nicht gepflanzt habe. Sie war schon in der Erde drin, die man uns geliefert hat und ist auf einmal aus der Wiese gewachsen.


Dort hatte ich schon das Kräuterbeet angelegt und weil man Pfingstrosen ja möglichst nicht verpflanzen soll, wächst sie jetzt neben dem blühenden Salbei. Die Fotos stammen vom Wochenende, aber sie sieht immer noch gut aus, da hier noch keine Gewitter angekommen sind. Es soll erst nächste Nacht losgehen.


Im Terrassenbeet geht es jetzt ziemlich eng zu. Die erste Rosenblüte hatte die Duftrose, die wir letztes Jahr geschenkt bekommen haben. Eigentlich war gar kein Platz mehr im Beet, aber jetzt passt sie ganz gut zu dem blühenden Salbei, Wollziest, Frauenmantel und den Glockenblumen.
Die Rose trägt den seltsamen Namen 'Forster Rosentraum'......eine Duftrose der Provence. Sie wurde zum 100jährigen Bestehen des Forster Rosengarten (2013) gezüchtet, daher der Name. Um zum Duft zu gelangen, musste man allerdings ins Beet steigen, da sie genau in der Mitte gepflanzt ist. 







Daneben, im Kiesbeet, blüht die Frühsommer-Aster 'Aster tongolensis' in hellblau-violett zusammen mit der Katzenminze 'Walkers low'. Ein Überraschungsgast, da ich schon gar nicht mehr wusste, dass ich sie dort hingesetzt hatte.




Ende April wanderten zwei neue Geranium in den Garten...bisher gab es nur eine Sorte hier.
Geranium sanguineum 'Apfelblüte' hat sich sofort an dem sonnigen, trockenen Standort eingelebt und blüht reichlich.


Der Kaukasus-Storchschnabel  Geranium renardii 'Philippe Vapelle' sieht eher aus, wie eingehen. Er hat ein wenig geblüht, aber ganz braune Blätter bekommen. Das finde ich schade, da er mir recht gut gefällt.


Zum Schluss noch ein Foto vom einzigsten Blütenstängel der letztes Jahr gepflanzten blauen Iris. Da war es natürlich schnell mit der Pracht vorbei (Ende Mai).



Inzwischen gibt es jeden Tag Erdbeeren zum Ernten. Die vier Reihen haben doch mehr Erdbeeren, als nur zum Naschen. Die ersten Himbeeren und die roten Johannisbeeren fangen gerade an, reif zu werden.
LG Sigrun

Mittwoch, 4. Juni 2014

Erste Erdbeeren an Mieze Nova

Es gibt gerade einen Fotostau bei mir. Obwohl ich in der letzten Zeit reichlich Fotos gemacht habe, bin ich doch nicht dazu gekommen, sie immer gleich zu posten. Daher heute mal, ganz auf die schnelle, unsere erste Erdbeere, vom 1. Juni, pünktlich zum Kindertag. Erstaunlich, dass die Schnecken sie noch nicht entdeckt haben, denn die gibt es seit dem vielen Regen letzte Woche überreichlich. Kommt man erst im Dunkeln nach Hause, sieht man sie gerade ausrücken....



In unserem kleinen Stadtgarten gibt es nicht so viele Erdbeeren, wie in einem großen Bauerngarten. Aber es macht so viel Spaß, Erdbeeren im Garten zu pflücken und direkt in den Mund wandern zu lassen, dass ich darauf gar nicht verzichten möchte. Es gibt von 4 Erdbeersorten jeweils 6 Pflanzen.




Eine davon ist die Sorte Mieze Nova. Davon habe ich letztes Jahr Ableger vom Papa geschenkt bekommen. Er kennt die Züchterin dieser Sorte aus Pirna und schwört total darauf.


Und obwohl ich die neue Sorte erst letzten August gepflanzt habe, startet sie gleich als erstes mit Früchten. Riesig ist sie nicht, wie man auf dem Unterteller sieht, aber sehr aromatisch.


Wer sich dafür interessiert, kann hier mehr über die Mieze Nova nachlesen.
Interessant finde ich, dass die neu gebildeten Erdbeerranken gleich im selben Jahr noch Früchte tragen sollen. Sie ist selbstfruchtbar und damit auch super für Balkongärtner geeignet.


Während die anderen Erdbeeren noch etwas länger brauchen, gibt es aber schon die ersten Monatserdbeeren. Sie wachsen auf den freien Plätzen unter den Johannisbeeren-Sträuchern, gleich neben dem Sandkasten....mal sehen, wann sie entdeckt werden.


 Wenn wir schon bei den Beeren sind....die "fränkischen" stachellosen Brombeeren (von dort umgezogen, aber Sorte unbekannt) blühen überreichlich an 3 verbliebenen Ranken. Eine war ja im Regen abgebrochen, aber es sieht immer noch sehr viel aus. Die Ranken gehen noch links weiter.


Wild von den Bienen umschwärmt und auch mancher Käfer verirrt sich in die Blüten.



Gleich unterhalb im Beet hat Ende Mai diese Akelei geblüht, bevor ich das wieder vergesse. Sie soll von diesem Platz umziehen, da sie sich von alleine im Gemüsebeet eingefunden hatte.


Die anderen Akeleien, die auch zugewandert sind, hatte ich schon alle zur Kletterhortensie gepflanzt, aber es gab nur die normalen Akeleifarben.


Und so sieht der Totalausfall im unteren Gemüsebeet aus. Der Starkregen am 27.05., letzten Dienstag, hat den Garten geflutet. Die Erde ist jetzt total verdichtet und muss erst mal neu bearbeitet werden. Ich hatte zum Glück noch nichts dort gepflanzt, das wäre jetzt hinüber gewesen.


LG Sigrun