Montag, 30. März 2015

12tel Blick im März

Am 30. jeden Monats ist es Zeit für den 12tel Blick bei Tabea

Blick 1 zeigt den Spielplatz im Stadtpark von Freiberg.
Dort musste der alte Holzspielplatz vor zwei Jahren wegen Baufälligkeit weichen.
Nun entsteht hier Stück für Stück eine ganz besondere Spiellandschaft.

Die erste große Veränderung ist schon zu sehen





Der Abschnitt mit den neuen Holzelementen ist noch abgesperrt. 
Es soll noch etwas dazukommen.


 Rutschenturm (li.) und Eulensitz (re.)

Aus der Nähe betrachtet sieht es doch schon viel besser aus...bisher herrschte hier teilweise die Meinung, es gleiche einem Eisbärengehege....
Die vielen Steine.... nun auch auf dem Boden, wundern mich allerdings. Vielleicht wird der Boden noch mit Sand aufgefüllt?

******
2.Blick auf Freiberg (neben dem Bürgergarten)


Hier fällt es mir sehr schwer, jedes mal den selben Blick einzustellen. Diesmal fehlt die Hecke links auf dem Bild


*****

Der 3. Blick ist wieder für den Bürgergarten
Das ist ein Nachmittags-Foto, weil ich einen Blick nach Osten gewählt habe....




Hier geht es zu Tabeas 12tel Blicken


Sonntag, 29. März 2015

Bunt ist die Welt #13 - Oberflächenstrukturen im Park

Jeden Sonntag sammelt Lotta Fotos für das Projekt 'Bunt ist die Welt'
Heute sind Oberflächenstrukturen dran.

Die Fotos stammen alle aus dem Albertpark, dem Stadtpark von Freiberg, den ich diese Woche für den 12tel Blick aufgesucht habe 


Rings um die Baumbank, die ohne Baum und damit ohne Rinde auskommt,
gab es eine reiche Auswahl




Leider hat der Park viele alte Bäume bei einem Sturm vor drei Jahren verloren. 
Manche Bäume folgten wegen Krankheit. 
Man sieht es noch....


Es soll viele seltene Bäume im Park geben. Leider steht nirgends ein Schild dran...na ja, ist ja auch kein Botanischer Garten....





Diese Oberfläche ist ganz neu...mehr dazu morgen beim 12tel Blick

******

Hier geht es zum Sonntags-Augenblick

Freitag, 27. März 2015

Asisi-Panometer - Dresden 1945

Eine beeindruckende Ausstellung konnten wir letzten Samstag im Dresdener Gasometer besichtigen.

Tragik und Hoffnung einer Europäischen Stadt

Donnerstag, 26. März 2015

Monatscollage März

Jeden letzten Donnerstag des Monats sammelt 
die Monatscollage ein. Dann ist es Zeit, noch mal zurückzublicken, worüber man sich im März besonders gefreut hat.

Natürlich gibt es einiges mehr, aber diesmal 
hat die erwachende Natur den Vortritt.



Die Osterdekoration stammt von zwei Filzkursen. Ostereier filzen ist ganz einfach. In der Mitte ist Styropor, der mit  dünnen Schichten Filz umwickelt wird.
Die Korkenzieher-Weide am Ende des Grundstückes liefert wunderbare Frühlingszweige.

Da ich immer noch keine eigenen Märzenbecher im Garten finden kann, freue ich mich über den gefilzten und habe erfreut in andere Gärten geschaut. 

Der erste Bärlauch sprießt im Garten und im Topfgarten ist schon wieder ordentlich was los...dazu demnächst mehr.
Hier geht es zu Birgitts Monatscollagen.


Mittwoch, 25. März 2015

Die Pillnitzer Kamelie zum Frühlingsanfang

Von unserem Frühlingsausflug zum Pillnitzer Park (bei Dresden) habe ich ein paar Fotos mitgebracht.

Hin und wieder habe ich schon mal von der Pillnitzer Kamelie (Camelia japonica L.) berichtet. Sie soll zwischen 1780 und 1790 an den Dresdner Hof gekommen sein  und wurde 1801 vom damaligen Hofgärtner an ihren heutigen Platz gepflanzt. 

Anfänglich wurde die Kamelie im Winter mit einem Holzhaus geschützt. In einem besonders kalten Winter brannte es ab und das Löschwasser gefror zu Eis. Das bildete aber eine Schutzschicht um die Pflanze und sie trieb im Frühjahr wieder aus.

Heute schützt die Kamelie ein fahrbares Glashaus mit computergesteuerter Klimatisierung, dass in der warmen Jahreszeit weggerollt werden kann. 
Die Blütezeit dauert von Mitte Februar bis April.


Im 13,2 m hohen Glashaus hat die Kamelie noch ausrechend Platz nach oben....bei der letzten Messung war sie 8,60 m hoch. 


Im Glashaus gibt es zwei Ebenen, auf denen man die Kamelie umrunden und bestaunen kann.


Die Mutigen steigen nach oben....aber so schlimm war es gar nicht. Der Giterrost hatte einen höhentauglichen Teppich.


Es ist die größte Kamelie nördlich der Alpen


Ungefähr 11 Meter vom Durchmesser


Camelia japonica L. hat ungefüllte Blüten 


Von oben hat man einen Blick auf die blühende Zaubernuss und das benachbarte Palmenhaus 


Dort bin ich diesmal nicht reingegangen....ich wollte mir noch die Original-Ableger der Kamelie anschauen. 'Ich kaufe nix'....nur Fotos machen....


Fast wäre ich schwach geworden bei der Auswahl...aber es ist mir gelungen. Immerhin hab ich schon zwei 'Patienten' zu Hause, die ohne Glashaus zurecht kommen müssen.


Auf dem Rückweg zum Auto hoppelte dann noch ein Eichhörnchen durch die Buschwindröschen.

Mehr über Schloß und Park Pillnitz gibt es auf der Homepage

Sonntag, 22. März 2015

Bunt ist die Welt #12 - Die Natur erwacht...im Garten

Pünktlich zum Frühlingsanfang hat Lotta das Thema 
'Die Natur erwacht' 
ausgewählt.

Die Begeisterung über die ersten geöffneten Frühjahrsblüher im Garten liegt zwar schon zwei Wochen zurück, aber es gab noch keine einziges Foto bisher hier auf dem Blog. Das will ich heute mal ganz schnell nachholen. 


Auch nach zwei Wochen ist die Freude darüber noch riesig...einmal hatte ich meinen Objektivdeckel gesucht...nach zwei Tagen fand ich ihn.....bei den Schneeglöckchen.


Die Elfenkrokusse, die mit der Lavendelheide aus unserem früheren Garten zufällig mit umgezogen sind, haben sich schon vermehrt. Letztes Jahr waren es nur halb so viele.


Ganz zuverlässig erscheinen jedes Jahr die Wildkrokusse unter der Buchenhecke, nur wenn Schnee lag, hatte ich nichts davon. Links ein Neuzugang unter dem Flieder.


Die Glockenhasel blühte letztes Jahr Ende März und steht schon in den Startlöchern.

Zeitgleich mit den Schneeglöckchen hatten sich die Winterlinge unter der Glockenhasel geöffnet. Im zweiten Jahr kann ich sie auch noch zählen...


Manchmal steht nur ein Schneeglöckchen in der Wiese oder im Beet.
Auch der einsame Winterling hat sich ausgesamt.


Im Topfgarten ist der Frühling diesmal richtig gut erwacht. Die im Herbst bepflanzte
Zwiebel-Lasagne-Töpfe zeigen üppiges Wachstum.


Auch die Hornveilchen sind noch vom Herbst und haben Schnee und Eis überlebt. Ein wirklich bunter Korb ist entstanden....im Moment mit einem einzigen Schneeglöckchen und weißen Krokussen.


Hier bin ich gespannt, ob die zweite Schicht Wildtulpen auch so üppig erscheint.

Mehr Fotos zum Frühlingserwachen gibt es nächste Woche von unserem Frühlings-Ausflug nach Pillnitz.

Hier geht es zu Lottas Fotoprojekt 'Bunt ist die Welt'


Freitag, 20. März 2015

Gartenbücher auf der Leipziger Buchmesse und Neues von Sabine Ebert

Einige wissen es ja bereits....letzten Sonntag war ich zu Besuch auf der Buchmesse in meiner alten Heimat Leipzig. 

Das Neue Messegelände war mir noch vollkommen unbekannt. Das letzte Mal war ich auf dieser Messe, als noch das doppelte M (Muster-Messe) am Eingang der alten Hallen stand. 


Da man sich bei der Bücherflut auf ein bestimmtes Thema konzentrieren muss, habe ich einfach mal nach Gartenbüchern Ausschau gehalten...:-)))

Am Stand des LV-Verlages (Halle 3) bin ich hängen geblieben. Es gab ein paar freie Stühle und ich konnte mich gemütlich niederlassen und in aller Ruhe in den Büchern schmökern.

Ein Buch, in dem ich viele Anregungen entdeckt habe, und das mir auf Anhieb gefallen hat, ist folgendes:


100 kreative Gartenprojekte
von Malena Skote
Einfache Projekte von Hochbeet bis Herbstkranz

Es wäre Klasse, wenn ich davon mal ein Rezensionsexemplar erwische....dann kann ich euch mehr davon berichten.


Mir sind die toll gestalteten Cover des LV-Verlages (Landwirtschaftsverlag) schon oft im Buchladen aufgefallen. Bestseller des Verlages sind sicher 'Erbse liebt Radieschen' oder 
'Garten-Deko aus Beton selbst gemacht'

Ein Nachfolger ist offenbar das Buch 'Rose liebt Vergissmeinnicht' 
Ihr ahnt schon, worum es geht?

Genau....welche Blumen, Stauden oder Gräser vertragen sich gut in einem Beet?

Weil ich so viele schöne Bücher um mich hatte, habe ich vergessen, in das Buch
'Genial gärtnern mit Strohballen' zu schauen. 
Auf dem Cover klingt es sehr spannend:
'Die innovative Methode, Gemüse anzubauen, wann und wo man will - und das ganz ohne Unkraut'

*****



Sehr gut hat mir auch diese Auswahl am Stand von Bassermann (Inspiration) gefallen

Meine liebsten Wildkräuter
Wildkräuterfibel
Meine grüne Oase
Mein Kräuterparadies
Staudenzauber

******


Den Jan-Thorbecke-Verlag kannte ich noch gar nicht. Auch wunderschöne Bücher...


Natürlich Blumen - Neue Floristen-Ideen aus dem ARD-Buffet

Frau Denkers Garten - Eine Gärtnerin verrät ihre grünen Geheimnisse

******

Zum Schluss bin ich noch am Stand von Knaur vorbeigekommen und gerade war Sabine Ebert mit ihrer Buchvorstellung fertig.
Das macht aber gar nichts. Sie kommt auch regelmäßig in ihre frühere Wahl-Heimat Freiberg zur Buchlesung.



Sabine Ebert hat ihr neues Buch
1815 - Blutfrieden (Nachfolger von 1813 Kriegsfeuer) vorgestellt

Diese Woche war sie in den Buchhandlungen Freibergs zur Signierstunde.
Leider hat ihr nach der Messe die Stimme gefehlt, aber die ist ja zum Signieren nicht so wichtig.


Das nächste mal besuchen wir aber die Bloggerlounge....Lotta?




Sonntag, 15. März 2015

Bunt ist die Welt #11 - Blick nach oben mit Freiberger Dom

Heute sammelt Lotta in ihrem Fotoprojekt Bunt ist die Welt Fotos mit Blick nach oben.

Da Lotta diese Woche den Freiberger Dom ins Visier genommen hat, wollte ich gerne meine noch im Archiv schlummernde Fotos hier ergänzen.

Kurz zur Historie

Der Freiberger Dom St. Marien entstand bereits zu Zeiten des Stadtgründers Otto von Wettin um 1180/ 85 als Romanische Basilika am Untermarkt und nannte sich Marienkirche. Sie wurde aus den hier heimischen Gneisbruchsteinen gebaut.
Was ihr auf dem ersten Blick nach oben seht, ist einer der quadratischen Westtürme der Basilika.


Als nächstes noch ein Blick aus der Sicht vom Untermarkt zum spätgotischen Ostgiebel des Domneubaus (ca. um 1501) Durch einen Stadtbrand 1484 erhielt die ursprüngliche Basilika erhebliche Schäden.
Den Dom in voller Größe könnt ihr hier sehen oder auch hier.


Im Inneren des Doms empfängt uns das große Langhaus mit Blick nach oben auf die 
Große Silbermannorgel (es gibt auch noch eine zweite Kleine Orgel), das erste große vollendete Werk Gottfried Silbermanns. Sie ist seit ihrem Bau 1714 kaum verändert und gilt heute als die berühmteste Barockorgel der Welt.
G. Silbermann lebte von 1683-1753 und gilt als 'Stradivari' unter den Orgelbauern.

Jährlich im September finden im Dom einige Konzerte im Rahmen der Silbermann-Tage statt.

Die Orgel wurde aus Anlass der 300-Jahrfeier von der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich restauriert.


Sehenswert ist der Blick nach oben zum Deckengewölbe


Schlusssteine und Rippen-Kreuzungen sind farbig hervorgehoben, Gewölbekappen mit Blüten und Geäst verziert


Im Rahmen einer Sonderführung mit Manfred Hübner (Freiberger Buchautor zum Dom) durften wir noch an die Decke hinter dem folgenden Gitter schauen.
Dort befindet sich die Begräbniskapelle mit dem Moritzmonument


Der Chorraum des Doms, der bereits seit 1541 Begräbnisstätte der Wettinischen Fürsten war, wurde zwischen 1585 und 1594 nach Entwürfen des Künstlers Giovanni Maria Nosseni (1544-1620) im Stil der italienischen Spätrenaissance umgestaltet.

Den Engelsputten in 12 Metern Höhe wurden Musikinstrumente in die Hände gegeben

Christus mit der Siegesfahne als der Wiederkommende

Das bemerkenswerte am Deckenblick ist also die 30-köpfige, mit Bronze überzogene Engelskapelle.

Südlich von Freiberg muss es zwischen 1550 und 1770 ein Zentrum des Geigenbaus gegeben haben.

Experten fanden in den 1970er Jahren heraus, dass es sich bei den meisten Renaissance-Instrumenten um Originalinstrumente handelte. 

In einem Forschungsprojekt der Universität Leipzig (2002-2004) konnte man nachweisen, dass 21 der Instrumente tatsächlich bespielbare Instrumente waren.


2004 hat man daraufhin bespielbare Nachbauten gefertigt und das 
Ensemble "Musica Freybergiensis" gegründet, dass mit Werken der sächsischen Renaissancemusik des 16. Jhdt. auftrat.
Ein großes Konzert gab es 2004 im Dom.

Erzengel Michael mit Richtschwert
Nach der Restaurierung kehrten die Instrumente 2006 an ihren Ausstellungsort in die Hände der Engel zurück.


Noch ein Blick zum Deckengewölbe über dem Moritzmonument im Chorbereich

******


Den Abschluss bildet heute der Blick von unten nach oben auf den hölzernen Schalldeckel des Taufsteins von 1534

"Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden. Marcus 16.16."

  www.freiberger-dom.de

*****

Noch mehr Freiberger Domblicke und andere Nach-Oben-Blicke gibt es heute bei Lotta.

Hier sind die Themen für März


Und wenn ihr mal rätseln wollt. Welches Handwerk verbirgt sich hinter der Gießkanne auf dem ersten Foto? Diese historischen Schilder werden hier auch heute noch aktualisiert.
Auflösung nächste Woche Sonntag.

*******

Und beinahe hätte ich es vergessen. Das Los hat entschieden und das Wanderbuch 'Ein Bett in Cornwall' von Alexandra Zobeli wandert zu Birgitt vom Blog Erfreulichkeiten.