Donnerstag, 30. Juni 2016

Rückblick und Abschied

An letzten Donnerstag im Monat sammelt Birgitt vom Blog Erfreulichkeiten die Monatscollagen.
Der Junimonat ist für mich der schönste Monat im Jahr. Die Abende sind am längsten und das passt wunderbar zu den vielen Geburtstagen in meiner Familie. Ich liebe es, Abends noch mal durch den Garten zu streifen, wenn ein heißer Tag erträglich geworden ist,
wenn die Rosen üppig blühen und die Insektenwelt schwer mit Pollen bepackt von Blüte zu Blüte taumelt. 

Sogar der Gebänderte Pinselkäfer war mal wieder im Bergblumengarten zu Besuch. Es  ist ein Rosenkäfer, der Gebirgsgegenden mag. 
Hier bevorzugt er die duftende historische Rose Mme Hardy.


.....gefolgt von der Geburtstagsmonat-Collage


Der Juni war ein Monat mit vielen schönen Erlebnissen und reichlich Fotografieren u.a. im Göschenhaus in Grimma zum 80. Geburtstag meines Vaters,

Im Goeschenhaus-Garten Grimma
Blick vom Garten auf Grimma

......in der Mineralogischen Sammlung Deutschlands im Krügerhaus der Terra Mineralia,

Halsbacher Korallenachat

....bei einer Naturgartenveranstaltung der kleinen Naturdetektive des NABU Freiberg,


....ich durfte im Hortus natura et cultura im Romantischen Franken fotografieren



und beim 31. Bergstadtfest...diesmal als 'Freiberger Fotofreund' sogar in der ersten Reihe...:-)


Eine große Freiberger Traditionsveranstaltung mit Bergstadtkönigin und Bergmännern in allen Varianten und natürlich mit einer großen Bergparade.
Mehr Fotos dazu auf meiner FB-Seite @freibergeraugenblicke...:-)


Liebe Post hat mich zum Geburtstag erreicht:
von Ghislana mit einem ihrer wunderbaren selbstgebastelten Büchlein,
von Lotta ein Schokoladenbuch....denn echte Schokolade wäre am letzten Freitag sofort flüssig geworden....:-) und ein Keramikhuhn von der Lieblingskeramikerin,

von der lieben Birgitt so schöne Fotoerinnerungen in einem kleinen Büchlein zusammengefasst
und von allen noch schöne Karten dazu.
Ganz lieben Dank an alle und auch für die zahlreichen Wünsche auf FB.


Meine Schwester hat mich aus Leipzig besucht und endlich lag das ersehnte Gartenfotobuch von Karen Meyer-Rebentisch auf meinem Tisch. Ich freue mich schon sehr darauf, es zu lesen und darüber zu berichten, denn das Buch enthält einen Gastbeitrag von Renate Waas über Nachtfotografie.


Zum Geburtstag führte mich mein Weg zu einem Korbflechterkurs mit Monika Engelhardt südlich von Nürnberg in dem o.g. Hortus von Monika Lehner.

Entstanden ist eine Blumenvase zum Aufhängen und ein Rankgerüst für meinen, zum Glück schon vorhandenen, Korb. So einen zu flechten hätte Tage gedauert....:-)
Mir haben so schon sämtliche Finger geschmerzt, aber es hat großen Spaß gemacht.
Den Blumenstrauß bekam ich von Monika zur Begrüßung geschenkt....natürlich aus ihrem Garten.


Und es war auch der Monat, in dem mir Mano, das historische Büchlein von der 750-Jahrfeier Freibergs (1936) geschenkt hat


Zum Brotbackkurs von Anke Griesbach war ich auch noch....hätt ich fast vergessen.


******

Nun zum Abschied...

  Lange habe ich überlegt, wann ich es mal bekannt gebe...

Denn der Juni ist auch ein Monat gewesen, der mir besonders schwer gefallen ist, denn es ist ein Abschiedsmonat für mich und unsere ganze Familie.
Abschied von liebgewonnennen Freunden, Abschied von der besten Klavierlehrerin Freibergs und vom besten Sportlehrer, der alle beide Jungs die letzten 8 Jahre in Sport und Karate betreut hat, Abschied von der Schule des Sohnes... 

...und ein langsames Abschiedsnehmen von meinem Garten und dem Haus. Im August endet für uns die Zeit in Freiberg und damit auch für den steinigen Garten.
Der Arbeitgeber des Mannes hat beschlossen, den Freiberger Standort zu schließen und damit führt der Weg uns zurück nach Erlangen im Frankenland.

Die Königskerze muss sich gerade sehr anstrengen auf ihrem Weg nach oben...sie wächst um die Kugelrobinie herum
....auch das Leben verläuft oft nicht auf einer gerade Linie...mit Höhen und Tiefen,
aber es gibt ja bekanntlich viele Wege....:-)



Ich werde das Bloggen sicher deshalb nicht aufgeben, obwohl das Fotografieren in einem gemieteten Garten schon eine andere Nummer ist. Bisher konnte ich in meinem Garten tun und lassen, was ich wollte. 
Rückblickend ist es jetzt für mich eine tolle Sache, das ich diesen Blog geführt habe, denn wenn ich mal Sehnsucht danach bekomme, kann ich mir die alten Fotos anschauen. 
Einige Pflanzen werden sicher auch mit umziehen und mir erhalten bleiben.

Waldgartenrose 

Gerne wäre ich für den einen oder anderen aus dem Bloggerland auch noch mal StadtführerIn gewesen, aber Freibergfotos wird es sicher nach wie vor hier geben und wir werden die Stadt im Auge behalten. 
Es ist eine der schönsten kleinen Städte in Sachsen, nicht nur aus touristischer Sicht. Eine neue Studie hat ermittelt, dass Freiberg vor allem junge Leute anzieht und nach Leipzig, Dresden und Chemnitz zu den 'Schwarmstädten' in Sachsen zählt. 

Hier gibt es eine große Universität, die Bergakademie Freiberg und einige große Firmen, wie die Solar World AG oder Siltronic, die viele Arbeitsplätze bieten. Der neue Bürgermeister, Sven Krüger, setzt sich sehr für die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen und für ein familienfreundliches Umfeld ein. 

Kurzum....ich würde mich freuen, wenn ihr mal nach Freiberg reist, auch wenn ich ab August dann nicht mehr hier wohne.


Sonntag, 26. Juni 2016

Pflanztöpfe mit historischem Ambiente

Das Städtchen aus dem 12. Jahrhundert hat in der Altstadt einige wunderschöne Innenhöfe zu bieten. Viele der historischen Häuser besitzen grüne Hofgärten, die man von der Straßenfront aus gar nicht ahnt. Herrlich, vor allem in den Sommermonaten, wenn die Höfe dann auch noch kulinarisch genutzt werden....da fallen mir gerade 3 bis 4 sehr schöne Biergärten ein.

Einen möchte ich euch heute für Lottas Fotoprojekt 'Bunt ist die Welt' #78 vorstellen und falls ihr mal das Städtchen besucht, solltet ihr unbedingt dort vorbeischauen.
Es ist die Essbar im Handwerkerhof in der Burgstraße, nur wenige Schritte vom Schloss Freudenstein entfernt.


Da das Juniwetter so toll war, zählt der Platz zu meinen Sommer-Lieblingsplätzen in der Stadt.
Die alte Mauer aus dem hier üblichen Gneis wird vom Efeu berankt.


Überall gibt es hübsch bepflanzte Gefäße mit Blumen und Kräutern.
Der Olivenbaum (rechts) hat in einer alten Emailleschüssel Platz gefunden.


Von der Straßenseite fällt das Restaurant gar nicht so auf...
für Lotta und Gretel: die Essbar befindet sich hinter dem Töpferladen von Juliane Naether...dort haben die beiden letztens eingekauft...:-)


Das Essen ist absolut lecker und preiswert....es gibt jeden Tag zwei Mittagsgerichte und eins ist vegetarisch oder vegan.
Wie hier: Gefüllte Tomaten mit Bulgur, Salat und Kartoffelecken.


Viel Freude mit dem heutigen Thema Pflanztöpfe bei Bunt ist die Welt #78 
Leider macht hier gerade die Biergartensaison Pause.......
MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Montag, 20. Juni 2016

Lost Places #6 - Spritfabrik Stölzner Freiberg

An der Brander Straße 12 in Freiberg fahren täglich unzählige Autos vorbei.
Ein Gebäude, das schon über hundert Jahre zum Stadtbild der Gegend hinter dem Bahnhof gehört.
Ein Lost Place, der schon wichtigere Zeiten gesehen hat. 

Das Produktionsgebäude der ehemaligen Spritfabrik Gustav Stölzner stammt ungefähr aus dem Jahr 1910 sagt die Liste der Kulturdenkmäler Freibergs, obwohl die Firma schon im 19.Jahrhundert gegründet worden ist.


Heute wird das vordere Wohnhaus (links) bewohnt und im hinteren Teil der Firma gibt es noch einen Reifenservice.
Das Fabrikgebäude rings um den Turm steht leer.



Neue Bepflanzung neben alter



Man findet geschichtlich nicht viel darüber im Internet. Auch meine Freiberg-Bücher über alte Industrie in Freiberg enthalten diese Firma nicht.
Ich müsste vermutlich mal einen alten Freiberger zu dem Thema ausfragen.


Beim Googeln wird man nur fündig, dass ein ehemaliger Mitarbeiter der Spritfirma Stölzner sich selbständig gemacht hat und die Getränke-Firma Schneider&Berger gründete, die heute immer noch existiert.
Die Freiberger Magenwürze  war vermutlich ein größerer Kassenschlager, als Produkte von Stölzner und deshalb findet man nicht viel darüber.



1963 wird die Herstellung und Auslieferung von Brennspiritus und Primasprit von Schneider&Berger an Stölzner abgegeben. 

Damit endet meine Recherche. In allen weiteren Berichten über Spirituosen in Freiberg ist nur noch von Schneider&Berger die Rede und natürlich von der Freiberger Brauerei.


Im rechten hinteren Teil versucht die Natur, sich ihren Teil zurück zu erobern.
Ein bisschen mulmig wird es mir dann immer, aber es ist auch spannend.



Auch ein Blick  nach innen lässt nichts mehr von der früheren Spritfabrik erkennen...



Weiter nach hinten habe ich mich dann auch nicht mehr getraut, weil dort gearbeitet wurde.

Kurzzeitig hatte ich Besuch von einem ziemlich mageren roten Kater, der hier wohl zu Hause war.
Im Hintergrund sieht man die Rückseite des Bahngeländes mit einem stillgelegten Teil und ganz auf der anderen Seite die ehemalige Besteckfabrik Freiberg mit dem grünen Dach, die zu einem Hotel umgebaut wurde.



Also wohlgenährt war der Kater keinesfalls.


Und wenig später kam noch seine Freundin...und ließ sich von mir kraulen.




Gegenüber war der Bewuchs der verlassenen Bahnstrecke etwas spannender.
Bahnschienen-Pflanzen
Am blühenden Natternkopf 'Echium vulgare' tummelten sich die Insekten. Leider war das Zoom nicht ausreichend und über die Absperrung wollte ich auch nicht steigen.


So sieht es bei einem Lost Place auf dem ehemaligen PAMA-Gelände gegenüber aus...dort konnte ich näher an den Natternkopf rangehen.




Wer mag, kann sich gerne hier unten bis zum 19.07. mit anderen Lost Places verlinken.
Ich freue mich sehr über eure Beitrage. 
12 Verlinkungen sind das letzte mal bei Lost Places #5 zusammengekommen.


Verlinkt mit Schwarz-Weiß-Blick



MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken
MerkenMerken
MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Samstag, 18. Juni 2016

Gartenplan gezeichnet

Schon längst wollte ich mal meinen Garten zeichnen, denn meistens kann man sich aufgrund der Fotos doch nicht vorstellen, wie der Garten aufgeteilt ist. Große Gartenansichten sind bei mir fast nicht möglich, da ich inzwischen ringsum von Häusern umgeben bin. Richtig schwierig ist nun auch noch der Blick auf mein Schmetterlingsbeet geworden, seit der Nachbar dort die Fichten gefällt hat.

Heute also mal ein erster Entwurf von Haus und Garten. Die Himmelsrichtung habe ich mit eingezeichnet. Norden liegt also in der rechten unteren Ecke.



Es ist nur ein grober Überblick, denn natürlich wächst in den einzelnen Beeten viel mehr, als nur das genannte.
Die meisten größeren Gehölze sind aber enthalten.
Das Grundstück hat noch einen großen Teil am Hang, im Nordosten, den ich nicht mitgezeichnet habe und wo auch der Apfelbaum und ein Kirschbaum stehen.
Fürs erste soll das aber reichen.

Da gerade Rosenzeit ist, fangen wir heute mal mit dem Blick von der Terrasse C in Richtung Pergola (15) an.
Dort freue ich mich gerade königlich über die Explosion der Rose 'Louise Odier', die nach 1,5 Jahren schon eine Höhe von 1,50 m hat und über und über mit Blüten erfreut.
Nicht mal das aktuelle Regenwetter scheint sie zu stören.


Natürlich duftet sie auch ganz wunderbar.


Zum Glück gibt es zwischen den Regenphasen auch mal ein bisschen Sonne zum fotografieren.
Auf dem Tisch steht ausgesäter Stockrosensamen mit kleinen Sämlingen...die Schale ist heute komplett abgesoffen. Zum Glück sind die Kleinen robust.
Die Wildrosen aus dem ecocube muss ich endlich mal aus ihrem Holzwürfel befreien und umtopfen.


Am Eingang, neben der Garage (3) begrüßt mich gleich eine weiße historische Rose in der gleichen Höhe.
Mme Hardy mit vielen weißen Blüten.
Auch sie hatte ich im Herbst 2014 gepflanzt.
Das sind Rosen, die einfach schön sind, aber leider nicht für die Insektenwelt gemacht sind...
dafür dann an anderer Stelle die Wildrosen.


Gleich daneben an der Kugelrobinie wächst ein ganz merkwürdiges Paar heran.
Die Königskerze hat sich am Fuß dort selbst eingefunden und Umpflanzen soll man sie ja nicht, weil sie Pfahlwurzeln hat.
Das Ergebnis sieht nun etwas lustig aus...das darf es aber in (m)einem Hortus auf jeden Fall.


Jetzt mal ein ungewöhnlicher Blick in den Garten mit Physocarpus, links und rechts der Weigeile in Richtung Buchenhecke.
Trotz meiner vielen Beete haben wir immer noch zu viel Rasen...:-)
Ich stehe ungefähr vor dem Sonnenhutbeet (7).




Die blauen Wolken sind meistens Katzenminze...
An Juni/ Juli wird es immer sehr Blau bei mir.

Jakobsleitern, Lein, Salbei.....

Im Sonnenhutbeet blüht gerade der Nelkenwurz in einem warmen Gelbton zusammen mit der Wucherblume=Spornblume und Lupinen.



Rechts das Prachtstück von Pfingstrose, die im Kräuterbeet (13) wächst,
 vor dem Regen...sieht jetzt etwas anders aus...:-)



MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken
MerkenMerken

Donnerstag, 16. Juni 2016

Leipzig bei Nacht - Heimat Teil 2

Heimat ist nicht unbedingt dort, wo man zu Hause ist. Auch wenn das neue Zuhause einen neue Heimat werden kann. Jeder empfindet das anders. In unserer Familie ist es typisch, dass der überwiegende Teil seine Heimat verlassen musste, sei es wegen Vertreibung aus Schlesien, wie bei meinem Vater oder bei meiner Mutter, weil sie meinen Vater kennengelernt hat oder wie bei uns aus beruflichen Gründen. Manchmal beneide ich schon meine Geschwister, die immer in Leipzig bleiben konnten.
Sie haben das Umfeld, dass sie geprägt hat, und wo sie aufgewachsen sind, nie verlassen. 



Andererseits möchte ich auch die Erfahrung nicht missen, etwas mehr von der Welt gesehen zu haben....da zählt auch der einjährige Aufenthalt in Indien unbedingt dazu. Er hat mich sehr geprägt für meine heutige Lebensweise. Das ist eine andere Nummer, als dort nur seinen Urlaub zu verbringen.



Leipzig ist eine moderne und auch im ständigen Wandel befindliche Stadt. Viele junge Menschen möchten dort bleiben, nachdem sie an der Universität studiert haben. Junge Unternehmen siedeln sich an. 

Leipzig ist weltoffen, vermutlich durch die lange Historie des Handelns mit der ganzen Welt. 

Ich stand früher mit meinem Bruder auf der Autobahnbrücke und wir haben Ausschau nach Besuchern der Messe gehalten. Wir haben Nummernschilder-Raten gemacht, vor allem bei den Westdeutschen Autos. Großes Staunen über die Vielfalt der Automarken. 
Natürlich wollte ich meinem Bruder da nicht nachstehen und hab meinen Blick mit geschärft.



Heute ist die Leipziger Messe in einem neugebauten Messegelände (seit 1996) untergebracht, das auch für mich 'Neuland' ist und großes Staunen verursacht. Das MM des ursprünglichen Markennamens 'Leipziger Muster Messe' ist wieder zu sehen. Das Original aus Beton war allerdings größer und ich vermisse es fast ein bisschen.
Es befindet sich noch am Eingang des alten Messegeländes.

Quelle: Leipzig-Travel

Nach meinem Messebesuch, bei dem ich mich ja mit Gretel und Lotta verplaudert hatte, bin ich anschließend noch zu den Buchläden der Innenstadt gefahren. 
In einem der Läden arbeitet meine Schwester und dort sollte auch noch eine Lesung stattfinden.

Ausgangspunkt 
Augustusplatz Leipzig
Das ist einer der imposantesten Leipziger Plätze. Auch ein Ort der Begegnungen, viel freier Platz für Konzerte etc.

Blick zum Krochhochhaus mit dem berühmten Glockenturm, einem ehemaligen Bankhochhaus.
Als Kind durfte ich oft warten, bis die Männer oben geläutet haben...

OMNIA VINCIT LABOR

steht unter den Glockenmännern, was so viel bedeutet, wie 
Arbeit wird immer siegen...

da gibt es so einen treffenden, lustigen Spruch zu den 3 sächsischen Großstädten

In Chemnitz wird das Geld verdient, in Leipzig vermehrt und in Dresden ausgegeben....:-)))



Im Gewandhaus durfte ich meinem ersten und einzigen Grönemeyer-Konzert lauschen.
 Ich weiß heute gar nicht mehr, wie es gelungen war, dafür Karten zu erhalten.

Grönemeyer lebte sogar ein halbes Jahr in Leipzig (1983), als er in einem Deutsch-Deutschen Fernsehfilm den Robert Schuhmann spielte.

Fasziniert war ich mehrfach von Konzerten mit Kurt Masur als Dirigent und Matthias Eisenberg an der Schuke-Orgel.


Im Dunkeln scheint das größte Deckengemälde Europas 'Gesang vom Leben' von Sieghard Gille durch die Fensterscheiben. 
1981 war das Gewandhaus der modernste Bau Leipzigs.


Heute türmt sich daneben die neue Universitäts-Kirche, das Paulinum, noch fremd für meinen Augen.

Die ursprüngliche Kirche wurde leider in frühen DDR-Zeiten (1968) abgerissen, obwohl sie vom Krieg vollkommen unversehrt war.


In der Leipziger Oper gegenüber dem Gewandhaus war ich als Kind das erste mal im Stück 'Hänsel und Gretel'.
Ein Stück, das ich als Märchen eigentlich gar nicht mochte, aufgrund des gruseligen Inhalts (ich hab immer gehofft, meine Eltern wollen mich mal nicht loswerden).
Trotzdem war es spannend und ich war stolz, dass ich auch mal mit in die Oper durfte.

Opernhaus Leipzig
Geht man vom Augustusplatz in Richtung Markt kommt man die Petersstraße entlang.


Nein, das ist alles nicht mehr so, wie ich es kenne. 27 Jahre sind seit der Wende vergangen...
aber so starke Veränderungen im Städtebild, wie in den neuen Bundesländern wird man sonst nirgends finden. Und genau das macht es mir so schwierig....das Gefühl Heimat.

Trotzdem mag ich mein 'neues' Leipzig genau so, wie das alte...

...das Leipziger Leben...
....man, wie hat der eigentlich das Klavier dorthin transportiert?


"Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein klein Paradies und bildet seine Leute."
J.W. v. Goethe


Diesen Spruch kennt sicher fast jeder...als Leipziger ist man stolz darauf.
Goethe wurde im Leipziger Auerbachskeller zu seinem Faust inspiriert. Die Mädlerpassage sollte man als Besucher unbedingt einplanen....eigentlich alle Passagen...:-)


Habt Ihr was bemerkt? Beim Thema Leipzig kann ich schon ins Schwärmen kommen und noch stundenlang weitererzählen....:-)
Aber ich schlage vor, ihr fahrt mal selber nach Leipzig.
Es gibt noch so viele Ziele, die ich in diesem Post gar nicht alle nennen kann.
Wunderschön ist zum Beispiel das Gondwana-Land mit dem Leipziger Zoo zusammen.

Ich komme immer wieder gerne nach Leipzig und besonders schön ist es natürlich die Familie und Freunde zu besuchen


....das Café Grundmann gehört zwar zum alten Leipzig (1919), 
aber ich habe es erst durch Lotta entdeckt....:-)
Leipzig zu entdecken macht einfach Spaß, auch für mich noch....:-)


Und wer mag, kann noch ein bisschen Grönemeyer hören, der immer noch regelmäßig in Leipzig spielt....
Halt mich....2011 live in Leipzig, Schiffsverkehrtour


 Verlinkt zu Bunt ist die Welt #76 'Heimat 

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken
MerkenMerken