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Namensgeber des Blogs, der im Frühjahr 2013 entstand, war mein vorheriger Garten, der die Gartenarbeit so mühselig machte, weil der Gartenboden von riesigen Gneissteinen alter Freiberger Bergwerke  durchzogen war. Er befand sich auf einer ehemaligen Bergbauhalde. 
Unter dem Label 'Freiberg' und Freiberger Augenblicke findet ihr meine Posts über die Stadt des Gartens am Rand des Erzgebirges.



Steiniger Garten bedeutet natürlich nicht, dass ich einen Garten der modernen Art, pflegeleicht und mit Kiesaufschüttungen mag. Das Gegenteil ist der Fall. Bei mir darf auch mal blühen, was woanders schon längst als Unkraut gerodet wird. 
Dabei liegt es mir am Herzen, einen Garten anzulegen, in dem sich Menschen, Tiere und Insektenwelt gleichermaßen zu Hause fühlen.



Es gibt viele Pflanzen im Garten, die Schmetterlinge als Nektar- und Raupen-Futterpflanzen benötigen. Das heißt natürlich auch, dass der Garten einige wilde Ecken hat, wo Wilde Möhren, Acker-Lichtnelke, Acker-Stiefmütterchen, Disteln oder Mohn vom Rasenmäher verschont werden.



Im Steinigen Garten gab es auch Steine über der Erde. Von einer ehemaligen Baustelle wurden Gneissteine an den Hang zu einem Bergblumengarten aufgeschichtet. Im vorderen Teil entstand an der Südseite der Terrasse ein Kiesbeet, in dem sich trockenheitsverträgliche Stauden mit Präriehintergrund wohlfühlen durften, wie Gräser, Sonnenhüte oder Prachtscharte.

Damit man sich das besser vorstellen kann, habe ich in einen Gartenplan gezeichnet.



Der Profilname Bergblumengarten entstand aus dem Namen der Stadt 
Frei-Berg und Blumen-Garten

Ein Bergblumengarten entstand am Hang hinter dem Haus, der sich auf der Nordostseite befand, aber trotzdem viel  Sonne bis Nachmittags erhielt.
Im Hortus-Netzwerk erhielt der Garten deshalb den Namen Hortus floridus montis.




2016 musste der Garten nach 8 Jahren berufsbedingt wieder verlassen werden und es ging zurück nach Mittelfranken, wo ich bereits seit 1990 mit Unterbrechungen gewohnt habe. Nun gärtnere ich seit August 2016 in einem Garten auf dem Land NW von Erlangen, Größe ca. 900 qm.
Die Landschaft ist geprägt von der SandAchse Franken. Hier ist der Boden eher sandig-lehmig und nur noch von kleineren Kalksteinen durchzogen.
Im Moment entsteht gerade Stück für Stück eine Kräuterspirale mit Kalksteinen aus einem Steinbruch der Fränkischen Schweiz. Das erste Beet, das ich wieder neu angelegt habe, war das Schmetterlingsbeet 2. Der Mini-Fassteich und einige Semperviven- und Kräuter-Töpfe erhielten einen feinkiesigen Untergrund an der Terrasse.


Also doch bald wieder ein Steiniger Garten....? Aber natürlich  nur mit ganz, ganz vielen Blumen, Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüse, weil das selbst angebaute einfach am besten schmeckt.

Der Steinige Garten ist Mitglied im Naturgarten e.V., den Freigärten Freiberg e.V. und dem Hortus-Netzwerk.

1 Kommentar:

  1. Na, jetzt weiss ich endlich Bescheid!
    Ist schön geworden dein Blumenbeet.
    LG
    Sigrid

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