Asisi-Panometer - Dresden 1945

Eine beeindruckende Ausstellung konnten wir letzten Samstag im Dresdener Gasometer besichtigen.

Tragik und Hoffnung einer Europäischen Stadt


Der sächsische Künstler Yadegar Asisi entdeckte in den 90iger Jahren die 360°-Panoramen für sich. Solche Riesen-Rundbilder gab es bereits im 19. Jhdt., die aber durch die Einführung der Kinos in Vergessenheit geraten sind. 

Seit 2003 verwandelt Assisi  alte Gasometer in Ausstellungsräume
Leipzig, Dresden, Berlin, Rouen und Pforzheim
Die Ansichten werden auf der Grundlage von originalgetreuen Fotos am Computer entworfen.. 

Vergangenheit wird zur erschreckenden Wirklichkeit, 
so realitätsnah ist die Darstellung durch Lichtwechsel und kurzzeitigen Bombenlärm.

Die Zerstörung Dresdens soll hier nur symbolisch stehen für die Tragik zahlreicher deutscher und europäischer Städte.














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Die Fotos in diesem Post sind nur für private Zwecke fotografiert und dürfen nicht kopiert oder für gewerbliche Zwecke verwendet werden.







Kommentare

  1. Wenn man sich die Bilder ansieht, möchte man eigentlich meinen, die Menschheit würde aus der Vergangenheit lernen!!!! Aber leider sieht die Realität anders aus!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  2. Solche Bilder machen immer wieder fassungslos.
    Ich gebe Margit absolut recht, gelernt wird daraus leider nichts.
    Trotzdem ist es gut, dass so was nicht in Vergessenheit gerät.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  3. unglaublich, dass so etwas war. und es ist auf der welt nie zuenden mit Krieg, unkraut wächst besser ... schade aber gut die bilder zu zeigen.
    liebe grüsse
    monique

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  4. Ich hatte schon zufällig mal von der Ausstellung gehört, aber mit den Bildern, die Du hier zeigst, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Und ich musste gleich wieder an die Erzählungen denken, wie die Freundin meines Vaters als kleines Kind auf das brennende Dresden sah …
    LG Silke

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  5. Das ist unfassbar, was da passiert ist. Die Bilder zeigen es schonungslos. Ich bin dankbar für Menschen, die sich dafür einsetzen, dass es nicht in Vergessenhei gerät, weil ich die Hoffnung habe, dass es doch eine Veränderung zum Guten bewirkt, wenn man sieht, wie gross das Leid ist, das verursacht wird. So auch Dir danke!
    glg zu Dir,
    Susanne

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  6. Diese wechselnden Asisi-Ausstellung im Gasometer..zum Beispiel hier auch in Leipzig...sind sehr, sehr empfehlenswert! Ich wundere mich nur ein wenig, dass du fotografieren durftest, denn das war zumindest bei der letzten Ausstellung hier in Leipzig verboten...;-). Ich habe deshalb bei meinem letzten Post über dieses Thema leider nur ein kleines Bild zeigen können, was ich....verbotenerweise... aufgenommen hatte. LG Lotta.

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  7. Liebe Sigrun,
    bei deinen Bilder bekomme ich eine Gänsehaut!!!
    Irgendwie finde ich sie unheimlich schön,
    weil sie so gut die Stimmung rüberbringen und wirklich einen Eindruck vermitteln wie es damals gewesen sein muss,
    aber auf der anderen Seite könnte man beim Anblick dieser Bilder auch weinen.
    Ein ganz besonderer Beitrag. Danke dafür.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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  8. Sehr bemerkenswert, was Herr Asisi und sein Team da leisten, ich habe mal einen ausführlichen Dokumentarfilm über ihn gesehen. Hier im Panometer haben wir uns das alte Dresden und das alte Rom angesehen.
    Liebe Grüße

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  9. Meine Tante war mal in Leipzig bei einer Ausstellung von ihm und sollte es noch dort sein, werd ich sicher hinfahren. Find das echt super spannend:)

    Liebe Grüße
    Flatti

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  10. Von diesem Künstler habe ich schon gehört, liebe Sigrun. Das ist schon faszinierend! Wenn ich dort einmal hinkomme, schaue ich mir das unbedingt an!
    Wobei - dieses Grauen .... man wünschte, es gäbe all das nicht - so gruselig!... ich wurde ja schon als kleines Kind hautnah damit konfrontiert aus den lebhaften Schilderungen der Familie und den Folgen des Krieges.

    Aber es ist - leider - wie Margeranium schreibt .... der Mensch lernt dennoch nicht daraus, im Gegenteil! Dann brechen Herde wieder an anderer Stelle auf .... das Leben bleibt wohl eine ewige Baustelle ...

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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  11. Liebe Sigrun,
    das scheint eine sehr gute Ausstellung zu sein; nur Dresden ist ja leider etwas zu weit von Hannover entfernt. Sehr beeindruckend und bedrückend zugleich sind deine Fotos! Jetzt verstehe ich das Layout...
    LG Kathinka

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